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Nach 3 verschiedenen Trainingseinheiten (Intervalltraining und normale ruhige Läufe) fand nun am Sonntag der 2. Vorbereitungslauf Drei Gleichen statt.
Nachdem es in der Woche mit 20 grad zum Laufen schon fast zu warm (zumindest, wenn der Umschwung im Frühjahr so plötzlich kommt) machte der Wetterbericht nicht allzuviel Hoffnung auf einigermaßen
passables Laufwetter. Aber es war dann doch ganz gut - aber der Reihe nach.
Treffpunkt war das Hotel Park Inn in Apfelstädt. Dort waren für Männer und Frauen jeweils ein Zimmer als Umkleide und Sachenaufbewahrung und hinterher zum Duschen reserviert.
Es fanden sich recht viele Laufwillige ein - deutlich mehr, als die Woche zuvor.
Auch Heike und Petra waren mit dabei. So machten wir uns pünktlich 10.00 auf den Weg. Es ging zunächst einen wunderschönen Weg am Wasser entlang, dann über den Radweg und schon waren wir an der
ersten Burg - der Wanderslebener Gleiche. Burgen haben es ja meistens so an sich, dass sie auf dem Berg sind. Also stapften wir tapfer - natürlich nicht alles laufenderweise hinauf - drehten eine
Ehrenrunde um den Burgbrunnen und schon gings wieder hinunter. Nach der ersten Verpflegungstelle (u.a. lecker warmer Tee - konnte man gut gebrauchen) kam jetzt ein etwas unschöner Abschnitt,
nämlich Wind und! Regen von vorn. Aber bekanntermaßen sind ja Rennsteigläufer und solche, die es werden wollen die Härtesten - also Augen zu, Kopf runter und durch. Nur die Unterhaltung unserer
"Roten-Laternen-Schlussgruppe" bestehend aus Heike, Petra, Frank und Martina kam etwas ins Stocken, pfiff uns der Wind doch ganz ordentlich um die Ohren. Aber bald waren wir in Mühlberg und auf
uns wartete die nächste Burg - die Mühlburg.
Nachdem wir diese erobert hatten, kam das für mich schönste Stück des Laufes - die Schlossleite. Ein Verbindungsweg von der Mühlburg zur Wachsenburg. Es ging leicht hügelig mit teilweise schönen
Blicken dahin. Zaghaft zeigten sich erste Frühjahrsblümchen und eine Menge "Luftschnapper" waren unterwegs.
So waren wir recht bald am Fuße der Wachsenburg. Bevor diese in Angriff nahmen - durften wir uns an einer weiteren Verpflegungsstelle stärken. So schafften wir auch die dritte Burg. Danach ging
es recht steil hinab - Vorsicht war also angesagt.
Über Wiesen- und Radwege ging es dann wieder in Richtung Apfelstädt. Dem Wind mussten wir noch einige Male trotzen, aber es war nicht mehr so schlimm, wie am Anfang.
Nach rund 25 km erreichten wir glücklich, aber auch etwas müde unser Ziel. Für Petra war es ja schon der zweite lange Lauf in Folge, hat sie doch am Vortag in Fröttstädt über 30 km in Runden
absolviert. Ich weiß nicht, woher sie die Kraft nimmt.
Insgesamt hat es doch Spaß gemacht bis auf die Windabschnitte. Und hinterher gab es wieder lecker Kuchen. Nach 3:25 Stunden Laufen hatten wir uns das doch redlich verdient.
So langsam kommen wir den 43 km näher, aber es ist noch ein großes Stück "Arbeit", dass vor uns liegt.
Meine Stimmungslage schwankt derzeit zwischen "das schaffst du schon" und leisem Zweifel. Ich versuche aber möglichst die zweifelnden Stimmen mit positivem Optimismus zu übertönen, denn ich denke
der Kopf spielt eine ganz entscheidende Rolle bei dem Projekt Marathon. Deshalb bin ich froh, dass es die gemeinsamen langen Läufe gibt.
Zusammen mit Freunden macht es doch einfach mehr Spaß, man kann sich besser motivieren und man hat Zeit zum Quatschen, die doch im Alltag leider oft fehlt. Und wer am langsamsten läuft - hat
demnach die meiste Zeit zum Reden - ist doch also gar nicht so schlecht - oder?
Bilder kommen später - das klappt gerade nicht.
Jetzt haut es hin.
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ihr habt euch beide absolut tapfer geschlagen und man hat es euch fast nicht angemerkt, daß der Lauf anstrengend war... Es war toll, mit euch zu laufen und zu quasseln...
Ich freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Lauf!
Viele liebe Grüße
Petra
weis garnicht warum du zweifelst,bist doch gut
trainiert,ausserdem ist ja noch etwas Zeit bis
zu Rennsteiglauf.mach dir nicht so viele Gedanken,ich glaube an dich.
Gruss Kirsten